Monday, 22. december 2008
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15:14
Aktuell zeigt sich mal wieder sehr gut , warum die deutsche Demokratie Sand im Getriebe hat
Dieser Sand sind die Parteien ,die eigentlich eine Demokratie ausmachen sollten. Das Problem an den Parteien ist ,dass sie das Volk nicht mehr repräsentieren. Warum ? Weil heutzutage sind
Politiker nicht mehr Menschen aus der Mitte des Volks -> Leute die gearbeitet haben und GELEBT haben , sondern Menschen ,die ihr Leben lang sich durch die Organisationen der Partei gequält
haben und schlussendlich mit 30+ für irgendein Amt kandidieren zu können. Das am Anfang erwähnte Beispiel dafür ist der hessische Spitzenkandidat der SPD : Thorsten Schäfer Gümbel. Dieser
Mann war sein Leben lang Mitglied in der SPD (als Junge JuSo) und hat in seinem Leben nie etwas anderes gemacht ,als in der Politik mehr oder weniger aktiv zu sein. Ich finde einfach ,dass so
jemand nicht Politiker werden darf. Politiker sollen Menschen aus dem Volk sein ,die dazu berufen worden sind die Menschen zu repräsentieren. Wenn man , wie T. Schäfer Gümbel aber nie richtig
gelebt hat , dann ist das nicht möglich. Er hat noch nie Führungspositionen belegt oder Menschen geleitet.
Eine weitere negative Eigenschaft des deutschen Parteiensystems ist der große Parteizwang ,der vorherrscht. Das sieht man ebenfalls in Hessen sehr gut. Die Rebellen aus der SPD ,die eine
Ministerpräsidentin "Ypsilanti" abgelehnt haben haben die Unterstützung ihrer Partei verloren und damit automatisch ihre politische Zukunft. Nur weil man nicht im Sinne der Partei aggiert hat ,
sondern nach seinem Gewissen wird man aussortiert. Ich könnte kotzen ,wenn ich nur an diese Ungerechtigkeit denke. PFUI!
Was denkt ihr zum deutschen Parteiensystem?
von Botho von Rienäcker
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veröffentlicht in: Politik
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Monday, 22. december 2008
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14:52
Im Zusamenhang mit dem Wahlkampf in Hessen fordert der (frühere ewige junge Soziale und
Vertreter des linken SPD Flügels) "Spitzenkandidat" (Was für ein Begriff für so eine Witzfigur) der SPD Hessen die Zwangsanleihe bei "Reichen" von 2%. Gleichzeitig geht die Linke noch einen
Schritt weiter und fordert eine Vermögenssteuer , die jeden betrifft ,der mehr Besitz hat als 500 000 € (Allein die Idee schreit nach 1001 Möglichkeiten ,wie man diese Steuer umgehen
kann). Ich persönlich halte von der Reichensteuer rein gar nix. Zum einen hatte Deutschland bereits eine Reichensteuer ,die vom Verfassunggericht (das heißt sie war mit der Verfassung nicht ein
Einklang zu bringen) abgeschafft wurde. Desweiteren halte ich den Erfolg einer solchen Steuer/Zwangsanleihe für sehr unwahrscheinlich. Zum einen würde Deutschland an Attraktivität für Unternehmer
verlieren ,da sie hier mehr steuerliche Nachteile haben als in einem der Nachbarländer zB Schweiz. Reiche (also Menschen mit mehr als 500 000 € .... ) sind zwar zur Zeit der beliebte
Sündenbock der Gesellschaft , aber brauch sie trotzdem hier , den sie zahlen bereits eine große Mehrheit der Steuern.
Viele argumentieren damit ,dass Menschen mit denen es das Leben gut meint mehr Steuern zahlen müssen um Menschen mit weniger Geld zu helfen , aber das ist bereits so! Reiche bringen die Mehrheit
der Steuern auf mit denen Armutsviertel saniert werden. Reiche benutzen die Straßen nicht öfter als Arme aber zahlen trotzdem mehr um sie in Stand zu halten. Reiche schicken ihre Kinder oft auf
Schulen im Ausland zahlen aber trotzdem Steuern um staatliche Schulen aufzubauen und Bildungsgarantie zu ermöglichen. Reiche sind nicht perfekt , aber sie gehören zu Deutschland dazu , wie der
arbeitslose betrunkene Harz4 Empfänger den man in der Bahn trifft und einen anpöbelt. Wir können uns es nicht erlauben die Reichen zu vertreiben ,den ihre Arbeit macht Deutschland im wesentlichen
aus. Und nochmal zur Klarstellung : Reiche sind laut Definition der Linken Menschen mit Besitz über 500 000. Also Hausbesitzer oder Erben sind Reich. Jmd der 500 000 Euro in der Lotterie gewinnt
ist reich und muss zahlen. Ich kenne soviele Menschen die laut Definition der Linken "reich" wären und die ganz sicher es nicht verdient hätten noch stärker von der Steuer belastet zu werden. Ich
will hier die Reichen natürlich nicht in den Himmel loben . Aber ich möchte daraufhin weisen ,dass man Reiche in Deutschland mehr brauch ,als den erwähnten arbeitslosen Harz4 Empfänger ,der Leute
in der Bahn anpöbelt.
von Botho von Rienäcker
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veröffentlicht in: Gesellschaft
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Saturday, 20. december 2008
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17:13
Die Kirche.
Viele werden wahrscheinlich zuletzt aktive Kirchgänger gewesen sein zur Zeit ihrer Konfirmation / Firmung und sind danach dort nur noch zu Festtagen , wie Weinachten oder Ostern aufgetaucht.
Aufjedenfall trifft diese Beschreibung auf mich zu und ich gehe davon aus ,dass sie auf viele andere zutrifft ,da Weinachten/Ostern die Kirche so voll ist ,dass man 1std vorher da sein muss und
dazwischen meist nur 1/4 der Kirche besetzt ist (maximal). Vielen ist die Kirche wohl zu unwichtig. Sie bietet nichts ,außer etwas ,von dem die Existenz nichtmal bewiesen ist und in Zeiten von
Geldknappheit will auch keiner etwas von Kirchensteuer wissen. Die katholische Kirche macht schon seit Jahren viele Millionen an Verlusten und viele Kritiker sehen die Kirche auf dem
Sterbebett.
Nun habe ich eine sehr interessante Werbung gesehen. In der Werbung wurde der Film Casanova beworben. Die Werbung nutzt als Leitfaden ein Zitat eines bekannten Mönches (Franziskus glaub ich bin mir
aber nicht sicher), das besagt ,dass (von der Bedeutung her) die wahre Liebe wichtiger ist als "viel Sex". Und das ist doch für die Kirche sehr ungewöhnlich ,da in dem Film die Kirche , als
veraltet und bescheuert dargestellt wird. Und die Kirche (die Werbung war von beiden Konfessionen ) unterstützt solch einen Film! Ich finde das zeigt doch sehr deutlich die Wende in der Politik der
Kirche. Menschen sollen einen Film sehen ,der zeigt ,wie die Kirche NICHT mehr ist. Menschen sollen die Kirche als Mitstreiter in der Modernität erkennen.
Wie steht ihr zur Kirche?
von Botho von Rienäcker
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veröffentlicht in: Alltag
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Friday, 19. december 2008
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17:42
Der
ehemalige RAF Aktivist Christian Klar ist nach einer Haftstrafe von 26 Jahren nun freigekommen. Sein Gesuch um vorzeitige Gnade vor 2 Jahren hatte die Gesellschaft erinnert an die Zeit des Roten
Armee Fraktion und dem Terror. Vor kurzem ist auch ein (meiner Meinung nach ) relativ guter Film zu diesem Thema ins Kino gekommen : "Baader-Meinhof Komplex" , dem man höchsten vorwerfen kann ,dass
die Hauptfiguren der ersten Generation der "RAF" zu gut wegkommen. Nun fragen sich viele , ob es den verantwortlich ist einen solchen Mann wieder auf freien Fuß zu lassen ,der seine Taten nie
bereut hat , zu denen Mord , Entführung und Anschläge zählen.
Meiner Meinung nach muss man ihn zum einen frei lassen ,weil unser Recht das so vorsieht. Er hat die damalige Strafe (Höchststrafe) von 26 Jahren verbüsst. Unser Strafsystem hat nicht zwingend die
Funktion der "umdrehung" der Insassen . In diesem Sinne kann ich ein relativ gutes Buch/Filmempfehlen "A Clockwork Orange" bzw "Uhrwerk Orange" (ach wie ich diese deutschen Namen hasse ... ich mein
wie hört sich das den an?) in dem es ebenfalls darum geht ,dass es gezwungenes gut sein nicht gut ist. Der Mensch ist frei und hat die Wahl zwischen "Gut" und "Böse" und das macht ihn aus. Wenn ihm
die Wahl genommen wird ist er kein Mensch mehr. Genug abgeschweift zurück zum Fall Klar : Ich glaube kaum ,dass Klar plötzlich die vorhandenen Gesellschaftsstrukturen anerkennt und ein fleißiger
Bürger sein wird. Aber solange er das Recht nicht wieder übertritt hat er ein RECHT auf Freiheit. Natürlich würden ihn viele lieber im Gefängnis sehen , aber Recht ist eindeutig. Kein Platz für
Interpretationen und ähnliches. Das ist vielleicht ein Fehler unseres Systems , aber es ist so. Ich finde persönlich (wieder ein Thema aus "Clockwork Orange") ,dass dieses "mechanische" System aus
Regeln und Gesetzen nicht gut genug für den Menschen ist. Der Mensch ist weit diffiziler ,als dass er mit irgendeinem Gesetz bewertet werden kann. Wir sind göttliche Kreaturen und intelligent.
Gesetze sind meist nur 2-3 Zeilen lang.
von Botho von Rienäcker
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veröffentlicht in: Gesellschaft
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Friday, 19. december 2008
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14:33
Zurzeit
läuft der Untersuchungsausschuss gegen die Regierung Schröder im Bezug auf die Einwirkung von dem BND auf Abläufe im Irak. 2 Agenten des BND waren während des Krieges im Irak entsandt worden in den
Irak angeblich um der Regierung einen genauen Bericht über die Lage dort zu liefern. Wie jetzt rauskommt haben diese dort in Wirklichkeit militärische Aufgaben übernommen. Sie waren beteiligt an
dem Ausspähen von militärischen Zielen und erhielten sogar aufgrund ihrer mutigen Leistung Orden von dem amerikanischen Militär. Das alles passierte ,während Schröder die Wahl aufgrund seiner
Absage an den Irak abermals gewann.
Ich persönlich habe nichts dagegen ,dass BND Agenten Amerika im Irak geholfen haben , da dadurch Menschenleben gerettet wurden und teilweise zivile Opfer geschützt worden sind. Aber ich halte es
für Schwachsinn diese Fakten immernoch zu bestreiten. Die Verantwortlichen behaupten immernoch ,dass die Agenten nur dort waren um den Amerikanern Bericht zu erstatten ,wo Krankenhäuser sind ,damit
diese nicht ausversehen bombardiert werden. Ich halte das für Schwachsinn. Politiker sollten jetzt geradestehen dafür ,was für Fehler gemacht worden sind. Ob nun Wortbruch oder verschwiegene
Kriegsbeteiligung. Um Wahl zu gewinnen wird gelogen wie man lustig ist. Es ist dabei egal ,welches Thema das betrifft , gelogen wird sowieso. Politiker sind kaum noch vertrauenswürdig und wenn der
normale Bürger liest ,das Politiker selbst bei einer solch klaren Beweislage immernoch bestreiten ,was passiert ist dann verliert die Bevölkerung endgültig das Vertrauen in seine Politiker!
Desweiteren ist dies für den designierten SPD Kandidat natürlich ein Debakel , wenn rauskommt ,dass er daran beteiligt war ,dass eine Wahlkampflüge gemacht wurde. Ein gutes Bild macht das
aufjedenfall nicht.
von Botho von Rienäcker
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